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Portrait von Yvonn Scherrer (Quelle: SBV)

Früherziehung sehbehinderter Kinder

10.11.2011 | 20:00 | DRS1: Doppelpunkt

Hinter dem strengen Begriff "Früherziehung" steht die Frühförderung. Heilpädagoginnen besuchen sehbehinderte Säuglinge und Kinder sowie Kinder mit Sehbehinderungen und zusätzlichen Behinderungen regelmässig einmal in der Woche und fördern sie gezielt. Im Leben Fuss zu fassen, am Leben teilzunehmen und teilzuhaben, in der Gesellschaft einen Platz finden, das alles ist für ein sehbehindertes Kind nicht so ohne weiteres möglich. Die Heilpädagoginnen setzen sich dafür ein, dass das sehbehinderte Kind seine Sinne schulen kann, dass es den Weg findet in seine Familie und dass die Eltern auch den Weg zu ihm finden – und dass der Radius des Kindes immer grösser wird, je nachdem, in wie starkem Mass die Behinderung, das Umfeld und die Persönlichkeitsstruktur des Kindes die Selbständigkeit und Selbstbestimmtheit zulassen.Yvonn Scherrer berichtet:"Ich war einen Tag lang mit der Heilpädagogin Doris Schärz unterwegs und habe zwei ganz unterschiedliche Kinder besucht, den fünfjährigen Juma und die acht Monate alte Sara. Ich habe auch mit der Heilpödagogin Rosmarie Nef gesprochen, die die Früherziehung in der Schweiz eingeführt hat, und schliesslich habe ich noch mit einer Heilpädagogin gesprochen, die selber sehbehindert ist: Heike Gräf aus Berlin.Es war eine spannende Reise, ich habe viel gelernt, und ich danke Pascal Nater, der die Aussenaufnahmen gemacht hat.Als ich klein war, gab’s in Bern noch keine Früherziehung. Das kann sich heute niemand mehr so recht vorstellen, doch diese Disziplin ist jung."



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