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Ziemlich beste Freunde

15.01.2012 | Movie Trailers | Olivier Nakache, Eric Toledano | Frankreich

Philippe (FRANÇOIS CLUZET) führt das perfekte Leben. Er ist reich, adlig, gebildet und hat eine Heerschar von Hausangestellten -- aber ohne Hilfe geht nichts! Philippe ist vom Hals an abwärts gelähmt. Eines Tages taucht Driss (OMAR SY), ein junger Mann, der gerade aus dem Gefängnis entlassen wurde, in Philippes geordnetem Leben auf. Driss will eigentlich nur einen Bewerbungsstempel für seine Arbeitslosenunterstützung und auf den ersten Blick eignet sich das charmante Großmaul aus der Vorstadt auch überhaupt nicht für den Job als Pfleger. Doch seine unbekümmerte, freche Art macht Philippe neugierig.Spontan engagiert er Driss und gibt ihm zwei Wochen Zeit, sich zu bewähren. Aber passen Mozart und Earth, Wind & Fire, Poesie und derbe Sprüche, feiner Zwirn und Kapuzenshirts wirklich zusammen? Und warum benutzt Philippe eigentlich nie den großartigen Maserati, der abgedeckt auf dem Innenhof steht? Es ist der Beginn einer verrückten und wunderbaren Freundschaft, die Philippe und Driss für immer verändern wird...

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Kommentare

Selbstbestimmtes Leben Schaffhausen (GSL SH im Aufbau) | 16.01.2012

Volltreffer, Islam A. und herzlichen Dank für den KLARText!
["Wir Menschen mit Einschränkungen wollen kein Mitleid, keine Sonderbehandlung oder dergleichen. Wir wollen nur mit Würde und Respekt behandelt werden und die Möglichkeit bekommen, trotz unserer Einschränkungen ein lebenswürdiges Dasein zu haben."]

Weil Klartext ENThindert empfehlen wir als ebenso treffenden Lesestoff auch den Blog "Gesellschaft, Behinderung und die Invalidenversicherung", von Mia:
ivinfo.wordpress.com

Für die regionale SL-Gruppe im Aufbau
Bernhard Pfaff, GSL SH

Islam Alijaj | 15.01.2012

Dieser Film sollte allen als Vorbild dienen, wie sie mit uns Menschen mit Einschränkungen umgehen sollen. Es werden so viele wichtige Themen behandelt, die für uns Menschen mit Einschränkungen essentiell sind. Von Persönlicher Assistenz bis hin zum vollumfänglichen Respekt. Nicht mit Mitleid oder kindlichem Umgang, sondern mit gesundem Menschenverstand schafft es Driss, der "Pfleger", dass der querschnittsgelähmte Philippe trotz der Einschränkungen sein Leben geniessen kann. Auch eine gesunde Frau findet Philippe durch den GESUNDEN Umgang von Driss.

Ich wiederhole es nochmals: Wir Menschen mit Einschränkungen wollen kein Mitleid, keine Sonderbehandlung oder dergleichen. Wir wollen nur mit Würde und Respekt behandelt werden und die Möglichkeit bekommen, trotz unserer Einschränkungen ein lebenswürdiges Dasein zu haben.

Es muss sich noch viel bewegen in unserer Gesellschaft und die Behinderteninstitutionen sollten daran gehindert werden, uns weiterhin als ihre Wirtschaftsgrundlage zu missbrauchen. Mit dem im Januar 2012 in der Schweiz eingeführte Persönliche Assistenz Budget gehen wir schon in die richtige Richtung.

Nur wenn eine Umverteilung der staatlichen Gelder von den Institutionen zu den Betroffenen stattfindet, kann sichergestellt werden, dass eine Behinderung auch Personen aus der Mittelschicht nicht in die Armut und die Abhängigkeit von Almosen treibt.

Also liebe Gesellschaft: Helft mit, allen Menschen ein würdiges Leben zu ermöglichen!

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